Unser Roadtrip durch die Schweiz

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EINMAL QUER DURCH DIE SCHWEIZ - OHNE FIXE REISEROUTE, ABER DAFÜR MIT GANZ VIEL ABENTEUER UND FREIHEIT

 

Unser Sommerurlaub sollte diesmal ein richtiger Abenteuerurlaub werden - ohne fixe Reiseroute, ohne gebuchte Unterkünfte mit nichts als einem Auto und uns selbst sind wir schließlich losgefahren und haben das ganze einfach auf uns zukommen lassen.

Und wir haben so viele unglaubliche Dinge erlebt und gesehen! Die Schweiz ist einfach ein wunderschönes Land und als Bergfex sollte man sie unbedingt einmal gesehen haben...



Roadtrip durch die Schweiz

 

Wir haben das erste mal (ganz illegal) im Auto mitten im Nirgendwo wildgecampt, haben den größten und den zweitgrößten Gletscher der Alpen bestaunt, lecker Schocki genascht, sind uns verfahren, haben gelacht und geweint, sind mit der steilsten Zugseilbahn Europas gefahren, haben das Matterhorn gesehen, sind in zwei Gletschern gewandert, habem viiiiiiiiiel zu viel Geld ausgegeben (ja die Schweiz ist teuer), sind durch 4 Länder gefahren und ich bin das erste Mal in meinem Leben auf 3000m über dem Meeresspiegel gestanden.

Also alles in allem war es ein Urlaub der Superlativen, mit einem auf und ab der Gefühle und eine Woche die wir nie wieder vergessen werden!

Geplant hatten wir nichts, außer ein paar Zielen die wir gerne - aber nicht umbedingt - sehen würden und sind dann nur mit einer Straßenkarte im Gepäck auf gut Glück losgefahren. Wer reisen will muss mutig sein und darf keine Angst vor dem Ungewissen haben, die schönsten Momente und Bewegnungen auf Reisen kann man nicht planen, sie passieren einfach und deshalb haben wir es dem Zufall und unserem Schicksal überlassen was diese Reise uns im Endeffekt bringen würde...

 

Reisen so ganz ohne Plan und Ziel? Wie ist das so?

 

Zuerst definitiv ungewohnt und mit ein wenig Nervenkitzel verbunden, wenn man zum Beispiel um sechs Uhr am Abend immer noch nicht weiß wo genau man heute schlafen wird. Aber irgendwann hab ich dann einfach nicht mehr darüber nachgedacht und ich habe die Freitheit jeden Tag genau das zu tun, was man sich beim Aufstehen in der Früh wünscht definitiv genossen. Sich einfach treiben lassen, stehenbleiben wenn einen ein Platz anlacht und weiterfahren wenn das Wetter man wo nicht so mitspielt...

 

Zugegeben, diese Art des Reisens ist definitiv nicht für jeden etwas und man muss eine gewissen Grundentspannung mitbringen. Stefan war nicht immer so glücklich und konnte sich erst entspannen wenn dann wirklich ein fixer Schlafplatz gefunden war. Aber ich habe es sehr genossen.

 


Unsere Reiseroute

 

Wie gesagt, die Route ist spontan entstanden und wurde während der Reise auf Grund des Wetters und Dank tollen Tipps von Einheimischen auch noch ein paar Mal geändert. Und obwohl ich das Jura und die Sächsiche Schweiz gern auch noch gesehen hätte denke ich, dass wir in den acht Tagen die bestmögliche Route gefunden haben und so viel wie möglich von diesem wunderschönen Land sehen durften...

 

Tag 1: von der Steiermark nach Feldkirch in Vorarlberg (579km und 8 Stunden Fahrzeit)

 

Am ersten Tag saßen wir eigentlich nur im Auto und sahen das schöne Österreich an uns vorbeizischen. Über Bruck an der Mur, durchs Murtal, ins Ennstal, an Schladming vorbei bis nach Sankt Johann im Pongau nach Zell am See, dann vorbei am Steinernen Meer nach Innsbruck und über den Arlbergpass nach Vorarlberg. So gern ich bei jedem unbekannten Tal und Gebirge ausgestiegen wäre, wir mussten weiterkommen und da wir leider nur acht Tage Zeit hatten mussten wir die Erkundung des Steinerne Meers und Vorarlbergs auf ein anderes Mal verschieben.

In Söll haben wir Mittaggegessen, Stefan hat dort als kleines Kind einmal Urlaub gemacht und konnte sich noch an ein gutes Gasthaus erinnern. Der kleine Wanderort ist wirklich wunderschön und sehr zu empfehlen.

 

Am Nachmittag ging es dann ins Ungewisse, ich war erst einmal als Zweijährige in Vorarlberg - sprich ich habe Null Erinnerungen daran. Stefan war noch gar nie her - deshalb waren wir sehr, sehr gespannt als es vorbei an Innsbruck in noch unbekannte Teile Österreichs ging. Leider hat es den ganzen Tag geregnet und der Arlbergpass war wolkenverhangen und bescherte uns nicht viel Ausblick, aber was wir gesehen haben, hat uns gefallen.

Genächtigt haben wir im östlichsten Zipfel Österreichs, in Feldkirch. Ein letztes Mal noch wollten wir die günstigeren Preise inÖsterreich ausnutzen, haben getankt und dann online nach einem Hotel in der Nähe gesucht.

 

Geschlafen haben wir im Hotel Weisses Kreuz - ein sehr geschmackvoll eingerichtetes Vier Sterne Hotel am Stadtrand. Die Zimmer waren sehr gemütlich und da wir im letzten Stock untergebracht wurden hatten wir eine traumhafte Aussicht. Das Personal war super freundlich und das Frühstück war auch ok. Alles in allem also ein echter Glückstreffer.

 

Obwohl Stefan nach 8 Stunden hinterm Steuer schon sehr müde war haben ich ihn noch zu einem kurzen Bummel in der Altstadt überredet. Und Feldkirchs Altstadt kann sich sehen lassen - ein wunderschönes altes Gebäude ums andere duckt sich unter dem imposanten Felsen der Schattenburg. Traumhaft schön und umbedingt einen Ausflug wert und obwohl es schon spät und sehr verregnet war sind wir an diesem ersten Tag unseres Roadtrips mit einem Lächeln im Gesicht eingeschlafen...

 

Feldkirch-Schattenburg-Vorarlberg-Urlaub-Reisen
Feldkirch-Vorarlberg-Reisen-Urlaub

Tag 2: Zürich - Luzern - Brünigpass (233km und 3 Stunden Fahrzeit)

 

Der zweite Tag begann wieder regnerisch, egal denn heute wollten wir Städe besichtigen und da braucht man ja eh keinen Sonnenschein. Schnell ging es über die Grenze nach Lichtenstein und dannach endlich in die Schweiz. Mit einer neuen Autobahnvignette und hellauf begeistert von dem tollen Schweizerdeutsch im Radiosender fuhren wir vorbei am Walensee nach Zürich.

 

Die Landeshauptstadt der Schweiz entspricht jedem Klischee: wunderschöne, solide und alte Steinbauten, große Kirchen, ein wunderschöner See und ganz viele Flaggen (wir haben erst später erfahren, dass sich die Schweizer damit inbrünstig auf ihren Nationalfeiertag vorbereiteten). Kaum, dass wir aus dem Auto gestiegen waren, hat der Regen aufgehört und zwischen den vielen anderen Touristen haben wir uns auf einen Stadtrundgang gemacht. Wir haben das größte Ziffernblatt der Welt bestaunt, ein Foto gebomt, Schwäne gefüttert, ein futuristisches Klo benutzt, über die Preise den Kopf geschüttelt und sind mit großen Augen staunend durch die engen Gassen geschlendert.

 

Nach Mittag ging es dann weiter, eigentlich wollten wir zu den Rheinfällen nach Schaffhausen um die breitesten Wasserfälle Europas zu sehen, aber bei der Fahrt aus der Stadt haben wir uns total Verfahren und für eine ganze Weile die Orientierung verlohren. Dannach fuhren wir auf der Suche nach einem schönen Rastplatz weiter in Richtung Vierwaldstättersee und sind dann völlig überraschend auf Luzern gestoßen. Dort hat es uns gefallen - also haben wir uns ins Parkhaus gestellt (ich nehme alles was ich über französische Parkhäuser gesagt habe zurück! In der Schweiz ist es viel schlimmer - so eng gebaut!!!) und einen Bummel durch die Altstadt unternommen.

 

Luzern ist eine Perle - uns hat es ja schon in Zürich sehr gefallen, aber Luzern hat noch einmal alles getoppt. Die wunderschöne Lage an See und Fluss, die historischen Gebäude, von hohen Gipfeln umrahmt und dann natürlich der Stadtturm! Ein Traum!

 

Müde und um einen Parkschaden reicher ... sind wir am Abend in Richtung Interlaken gefahren und haben uns auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht. Am Brünigpass wurden wir fündig. Im Tal unten ist das Wildcampen streng verboten, am Pass drücken die Beamten aber angeblich gern ein Auge zu und wir waren bei weitem nicht die einzigen die dort im Auto übernachtet haben.

Von unserem Parkplatz aus hatten wir einen traumhaften Blick ins Tal und haben noch eine kleine Sonnenuntergangswanderung undternommen, bevor wir im Kofferraum gepicknickt haben.

Neben uns hat ein Schweizer Vater mit seinen zwei Kindern im umgebauten Pferdeanhänger übernachtet und wir haben noch bis spät in die Nacht hinein mit den netten Leuten ihnen geplaudert und so viele wertvolle Tipps für unsere Reiseroute bekommen. Genau solche Begegnungen machen für mich das Reisen aus...

Die erste Nacht im Auto war wieder erwarten sehr gemütlich und mitten im Nirgendwo mit Blick auf einen rauschenden Wasserfall aufzuwachen war einfach wunderschön!

 

Zürich-Roadtrip-Schweiz-Reiseroute-Urlaub


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Tag 3: Brienzersee-Ballenberg-Grindelwald-Jungfraujoch-Lauterbrunn (88km und 2 Stunden Fahrzeit)

 

Weil am Morgen die Gipfel noch sehr wolkenverhangen waren  haben wir uns, nach einem Schokigipfli in Brienz zum Frühstück, entschieden das schweizer Freilichtmuseum Ballenberg zu besuchen - laut unserem netten Nachbarn vom Vortag ist das ein MUSS für jeden Schweizurlauber - und wurden auch nicht enttäuscht. Auf einem riesen Areal sind dutzende historischer Häuser aus allen Regionen der Schweiz ausgestellt. Die Häuser sind zum Teil noch original eingerichtet und die Ställe sind von alten Nutztierrassen bevölkert, außerdem kann man bei vielen Handwerkern über die Schulter schauen... Wir waren bis zu Mittag beschäftigt und dannach ging es ins legendäre Grindelwald.

 

Stefan war hellaufbegeistert von den Bergen ringsum und nach einer kurzen Fahrt mit der Zahnradbahn auf die große Scheidegg sind wir ein Stück am Jungfrau-Eiger Trail gewandert. Als wir am Fuß der Felsmauern standen sind gerade die Wolken aufgerissen und haben den Blick auf die imposanten Gipfel der Viertausender freigegeben - ein wahnsinns Anblick! Nach einem Mittagessen am Fuß des Eigergletschers haben wir dann ganz sponat entschieden auch noch auf`s Jungfraujoch zu fahren.

 

Mit der Zahnradbahn durch den Berg hindurch fährt man auf 3466m hinauf. Obwohl wir eigentlich keine Fans vom Massentourismus sind war das dennoch ein Erlebniss der Superlative. Das erste mal auf 3000m, den Blick über den größten Gletscher der Alpen schweifen lassen und dannach noch durch einen Gletscher wandern - da kann man über das bunte Gedränge aus allen Ecker der Welt doch gern einmal hinwegsehen, zumal man doch ja eigentlich auch selber Teil davon ist...

Blauäugig wie wir waren, wollten wir das Ticket erst bei der Talfahrt zahlen, dachten das kann ja nicht soooo teuer sein und haben dort dann unser blaues Wunder erlebt! Sauteuer ist definitiv noch untertrieben, satte 200€ kostet Berg und Talfahrt für eine Person...  Die nette Schaffnerin hatte Mitleid mit uns und hat uns dann ein klein wenigRabatt gegeben - das nächste Mal erkundigen wir uns vorher was das Ticket kostet.

 

Geschlafen haben wir nach einem Abstecher durch Lauterbrunn und ins Tal der 100 Wasserfälle und einem kalten Bad im Bienzersee wieder am Brünigpass im Auto und wurden leider von 1000 Gelsen heimgesucht.

 


Tag 4: Gelmersee - Grimselpass - Rhonegletscher - Obergoms (86km und 2 Stunden Fahrzeit)

 

Die Tipps unseres Nachbarn weiter verfolgend haben wir unsere Reiseroute spontan geändert und fahren heute morgen mit der Gelmerbahn, der steilsten Zahnradbahn Europas - nichts für meine Nerven, ins Tal gehen wir dann zu Fuß. Was uns an der Bergstation erwartet, kann man nur als Naturjuwel beschreiben. Ein versteckt gelegender jadegrüner Bergsee, der Gelmersee, in den ringsum Wasserfälle sprudeln und den wir bei unserer Wanderung einmal umrunden. Dannach geht es über große Steinblöcke und eine enge Schlucht zurück ins Tal. Wunderschön - genau so muss ein Tag unserer Meinung nach starten.

 

Später überqueren wir den Grimselpass, bestaunen die berühmte Hospitz und stehen nach endlosen Wolken auf einmal unverhofft in gleißendem Sonnenschein. Über viele Serpentinen geht es abenteuerlich hinauf zum Rhonegletscher, traurig stehen wir vor den Folgen des Klimawandels.

Seit Generationen schlägt hier eine Familie Höhlen in den Gletscher hinein, für einen kleinen Eintritt kann man diese betreten. Plötzlich stehen wir in einer anderen Welt, rings um uns tropft es, alles ist und tausend verschiedene Blautöne getaucht, schimmert geheimnissvoll... Wunderschön und wirklich eindrucksvoll ist er auf jeden Fall der Rhonegletscher.

 

Heute wollen wir eine richtige Matratze und eine Dusche haben und kommen in einem alten Bauernhaus im kleinen Gomser Dörfchen Obergesteln unter. Wir vierlieben uns sofort in den alten Ortskern und streifen noch ewig umher um ja alles gesehen zu haben.

 

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Tag 5: Obergesteln - Riederalp - Zermatt (77km und 1,5 Stunden Fahrzeit)

 

Wieder den Tipps unseres Nachbarn folgend wollen wir heute auf der Bettmeralp wandern und den größten Gletscher der Alpen - den Alteschgletscher - heute von der anderen Seite bewundern. Stefan hat über das Autofreie Bergdorf schon eine Dokumentation im Fehrnsehen gesehen und wir sind sehr gespannt. Aber bereits beim Parkplatz beschließen wir unser Glück wo anders zu versuchen: Stau, endlose Schlangen und tausen Leute...

Ein paar Kilometer weiter sieht es schon ganz anderes aus - auch hier fährt ein Lift, aber auf die weniger bekannte Riederalp. Das Glück ist uns hold, wir verbringen einen wunderschönen Wandertag auf der Alm, bestaunen den Alteschgletscher in seiner vollen Größe und erhaschen zum ersten Mal einen Blick auf das Matterhorn am Horizont. Ganz nebenbei genießen wir ein Panorama aus 13 Viertausendern... Wir Bergsüchtigen sind heute im siebten Himmel!

 

Unser nächstes Ziel ist Zermatt - die Anreise ist triest und führt durch trockenes Industriegebiet. Zermatt ist Autofrei deshalb schlafen wir heute in Täsch und lassen morgen auch unser Auto hier stehen.

 

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Tag 6: Zermatt - Gornergrat (viele, viele Höhenmeter und 77km/ 1,5 Stunden Fahrzeit)

 

Bereits beim Aufwachen bin ich ganz hibbelig - heute werden wir Zermatt sehen, das Matterhorn bestaunen und hinauf auf 3000m wandern. In der Nacht hat es ein Gewitter gegeben, aber heute ist der Himmel wieder klar - wir wollen dem Touristenauflauf entgehen und sind deshalb schon sehr früh auf den Beinen.

Mit dem Zug fahren wir nach Zermatt und setzen uns dannach gleich in die Gornergratbahn. Um Geld zu sparen und weil wir natürlich auch noch ein wenig wandern wollen, fahren wir nur bis zur Station Riffelberg und sind sprachlos ob des Panoramas das sich uns bietet. Keine Menschenseele ist noch unterwegs und dünne Wolkenschwaden liebkosen den Gipfel des Matterhorns, das sich majestätisch in den Riffelseen spiegelt. Ob es so eindrucksvoll ist wie man es sich immer vorstellt? Nein, noch viel mehr - einfach der Wahnsinn, wir wissen gar nicht wie wir diese Naturschönheit beschreiben sollen.

Dannach schaufe ich - Stefan spaziert gemütlich - auf 3089m hinauf. Mein Herz schlägt Purzelbäume bei dem Ausblick der sich am Gornergrad bietet! Die futuristische Bergstation wird von Viertausendern umringt, an ihre Füße schmiegt sich mit dem Monte Rosa Gletscher der zweitgrößte Gletscher der Alpen und das Matterhorn präsentiert sich in seiner ganzen Pracht. Wahnsinn...

 

Dannach machen wir noch einen kurzen Bummel durch Zermatt, aber hier ist es uns definitv zu voll und zu touristisch. Wir fahren durchs Goms zurück nach Obergesteln um hier die Nacht zu verbringen.

 

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Tag 7: Obergesteln - Furkapass - Gotthardpass - Engadin - Meran (378km und 6,5 Stunden Fahrzeit)

 

Heute haben wir wieder einen breiten Weg vor uns, wir sehnen uns schon wieder nach weichen Betten und gutem Frühstück, deshalb wollen wir am Abend in Meran schlafen. Aber zuvor soll es noch zum Wandern ins Engadin gehen.

 

Am Furkapass blitzen uns die ersten Sonnenstrahlen entgegen und den Gotthardpass überqueren wir auf der alten Passstraße aus Kopfsteinpflaster - ein Erlebnis der besonderen Art! Dannach geht es Kilometer um Kilometer durch den italienischen Teil der Schweiz, eine wunderschöne Gegend, doch leider rinnt uns die Zeit davon, also können wir keinen Halt machen. Sankt Moritz beobachten wir nur durchs Autofenster, wir haben keine Lust auf noch eine Touristenhochburg, lieber wollen wir ein einsames Tal zum Wandern finden.

Das Engadin ist der älteste Nationalpark der Alpen und wunderschön - sanft im Gegensatz zu den Bergriesen die wir in den letzten Tagen um uns hatten, aber ein Traum für jeden Wanderer...

 

Gegen Abend kommen endlose Apfelplantagen in Sicht und wir überqueren die Grenze nach Italien, nur schwer nehmen wir Abschied von der Schweiz, wir haben uns in ihre rauhe Bergwelt verliebt... Doch auch Meran hat seine Reize, nach einer schier endlosen Hotelsuche werden wir beim Parkhotel Tirolerhof fündig. Wi genießen einen lauen Abend im Meraner Brauhaus und lassen uns im Hotel noch ein wenig verwöhnen - es gibt sogar eine Sauna! Irgendwie unwirklich nach den Tagen im Auto...

 

Gotthardpass-Schweiz-Roadtrip-Reiseroute

Tag 8: Meran - Pustertal - Lienz - Steiermark (500km und 6 Stunden Fahrzeit)

 

Wir haben super geschlafen und machen uns nach einem lecker Frühstück auf den Weg ins Pustertal. Wir wollen um die drei Zinnen wandern. Diesem Vorhaben wird aber schon bei der Zufahrt ein Strick durch die Rechnung gemacht, der Parkplatz ist bereits voll und es wird niemand mehr durchgelassen... Schade, aber macht nichts! Wir wandern ein Stück entfernt und genießen trotzdem einen tollen Ausblick auf die drei Zinnen - da es heute wahnsinnig heißt ist bleibt es bei einer kurzen Wanderung.

 

Über das Pustertal und die Orte die wir von unserer letzjährigen Trekkingtour über den Karnischen Höhenweg kennen, fahren wir nach Lienz und essen wieder in einer Brauerei zu Mittag. Die letzten Stunden vergehen schnell - irgendwie ist es schön wieder zuhause zu sein, reich an Erinnerungen und voller Geschichten die man erzählen möchte, aber letztendlich vergeht solch eine Reise immer viel zu schnell...

 

Südtirol-Meran-Roadtrip-Wandern

 

Na was sagt ihr zu unserem Roadtrip? Wart ihr auch schon einmal in der Schweiz? Und seid ihr auch schon einmal ohne Plan einfach drauf los gereist? Was haltet ihr von dieser Art vom Reisen und gefällt euch das Video? Hinterlasst mir doch einen Kommentar - ich würde mich sehr freuen!

 

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Alles Liebe eure Vanessa ♥

 

 

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